Zum Hauptinhalt springenFernwärme Duisburg

Aktuelles


Ob spezielle Angebote, Informationen über unsere zukünftige Projekte oder Hinweise zu anstehenden Baumaßnahmen.
Hier finden Sie Neuigkeiten rund um die Fernwärme Duisburg.


01. Dezember 2022

Informationen zur Dezember-Soforthilfe

Weitere Maßnahmen zur Entlastung in der Fernwärmeversorgung

Im November 2022 ist das Erdgas-Wärme-Soforthilfegesetz (EWSG) in Kraft treten. Dieses sieht für den Dezember 2022 eine staatliche Soforthilfe für Fernwärmekundinnen und -kunden vor. Mit dem EWSG bekommen wir die Möglichkeit, einen Großteil unserer Kundinnen und Kunden direkt zu entlasten. Die Soforthilfe wird automatisch mit dem Kundenkonto verrechnet. Kundinnen und Kunden müssen nicht selbst aktiv werden.

Sie erhalten die Soforthilfe, wenn:

• Ihr jährlicher Verbrauch unter 1,5 Mio. Kilowattstunden liegt.

• Sie Vermieterin oder Vermieter sind und der Verbrauch mehrerer Haushalte bzw. Mieterinnen und Mieter über die Entnahmestelle abgerechnet wird.

• Es sich bei Ihnen um eine Wohnungseigentümergemeinschaft handelt.

• Weitere kompensationsberechtigten Kundengruppen entnehmen Sie bitte der FAQ-Liste.

Wir geben die Soforthilfe an unsere berechtigten Kundinnen und Kunden weiter, indem wir den im Dezember 2022 fälligen Abschlag einmalig nicht einziehen. Soforthilfeberechtigte Kundinnen und Kunden, die einen Dauerauftrag eingerichtet haben oder Ihre Überweisungen selbst tätigen, können diese im Dezember 2022 einmalig pausieren. Dabei wird es keine direkte Zahlung des Staates an die Kundinnen und Kunden geben. Die Abrechnung erfolgt zwischen dem Energieversorger und dem Staat.

In der nächsten Verbrauchsabrechnung werden wir die Soforthilfe sodann gesondert ausweisen.


Hinweis zur Kontaktaufnahme
Zurzeit kann es zu verlängerten Wartezeiten in unserem telefonischen Service kommen, da uns auf Grund der aktuellen Situation am Energiemarkt eine Vielzahl von Anrufen erreichen. Gerne können Sie uns stattdessen eine E-Mail mit Ihrem Anliegen an info@fernwaerme-duisburg.de senden. Eine Bearbeitung Ihrer Einsendung kann aus den genannten Gründen jedoch längere Zeit in Anspruch nehmen – wir bitten um Verständnis! Antworten auf viele Fragen zum Thema Soforthilfe finden Sie zudem in der FAQ-Liste.

Häufig gestellte Fragen zur Soforthilfe

Begünstigte im Sinne des ESWG sind die von einem Lieferanten am Stichtag 1. Dezember 2022 belieferten:

Letztverbraucher, mit einem maximalen Jahresverbrauch von 1,5 GWh pro Entnahmestelle solange es sich nicht um zugelassene Krankenhäuser handelt.


Entnahmestellen von Letztverbrauchern, die die Fernwärme im Zusammenhang mit der Vermietung von Wohnraum oder als Wohnungseigentümergemeinschaft im Sinne des Wohnungseigentumsgesetzes beziehen (unabhängig vom Jahresverbrauch).


Zugelassene Pflege-, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen (unabhängig vom Jahresverbrauch).


Kindertagesstätten und andere Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, die im Aufgabenbereich des Sozialgesetzbuchs soziale Leistungen erbringen.


Staatliche, staatlich anerkannte oder gemeinnützige Einrichtungen des Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungsbereichs.


Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, anderer Leistungsanbieter oder Leistungserbringer der Eingliederungshilfe nach Teil 2 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch.

Der Entlastungbetrag für Letztverbraucher Fernwärme ist im § 4 ESWG geregelt. Der Entlastungsbetrag entspricht dem Septemberabschlag 2022 zuzüglich 20 %. Sofern der Kunde also 12 Abschläge im Jahr zahlt, ergibt sich folgende Rechnung: Entlastungsbetrag = geleisteter Septemberabschlag 2022 *1,2.

Bei allen Berechnungen muss der Anpassungsfaktor von 1,2 berücksichtigt werden. Dieser ist vom Gesetzgeber vorgegeben und soll die Preissteigerung von September 2022 und Dezember 2022 widerspiegeln. Für Kundinnen und Kunden, die im September keinen Abschlag zahlen mussten (z.B. Neukunden) oder monatlich abgerechnet werden, erfolgt eine Ermittlung des Entlastungsbetrages nach den gleichen Grundsätzen.

Sie müssen sich um nichts kümmern. Wir werden den Abschlag Dezember aussetzen und nicht bei Ihnen abbuchen.

Sollten Sie einen Dauerauftrag eingerichtet haben oder Ihre Überweisungen selbst tätigen, können Sie diese im Dezember 2022 einmalig pausieren. Wenn Sie im Dezember 2022 dennoch Ihren Abschlag zahlen möchten, erfolgt die Verrechnung spätestens mit unserer nächsten Abrechnung. Sie erhalten also auf jeden Fall die Ihnen nach dem EWSG zustehende Soforthilfe.

Wenn Sie einen Dauerauftrag eingerichtet haben, können Sie im Dezember die eingeplante Zahlung aussetzen. Wie Sie das machen können, erfragen Sie bitte bei Ihrer Bank odernutzen Sie Ihr Online-Banking.

In der nächsten Verbrauchsabrechnung werden wir die genau Höhe der individuellen Soforthilfegesondert ausweisen.

Mieterinnen und Mieter von mit Fernwärme beheizten Wohnungen, die in keinem direkten Vertragsverhältnis mit der Fernwärme Duisburg GmbH stehen, sollen Ihre Entlastung über die Nebenkostenabrechnung erhalten. Die Fernwärme Duisburg GmbH gibt die Soforthilfe an die Vermieterinnen und Vermieter weiter.  

Hinweis zum Datenschutz

Ihre Soforthilfe wird aus Mitteln der Bundesrepublik Deutschland finanziert. Wir werden daher einen Antrag auf Erstattung des Betrages, um den Sie entlastet werden, bei der zuständigen Stelle einreichen.

Dieser Antrag wird von einem Beauftragten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, der PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (PwC), geprüft. Zur Plausibilisierung der in dem Erstattungsantrag geltend gemachten Soforthilfe sind wir verpflichtet, Informationen über unsere Kundenbeziehung zu übermitteln. Zu diesen Informationen zählen Ihre E-Mail-Adresse oder Telefonnummer, Ihre Postanschrift, die Abschlagszahlung für September sowie die Liefermenge des Jahres 2021 oder des letzten Abrechnungszeitraums.


30. November 2022

Umsatzsteuersenkung Fernwärme zum 01.10.2022 

Für den Zeitraum vom 01.10.2022 bis zum 31.03.2024 hat der Gesetzgeber einen verminderten Umsatzsteuersatz auf Wärmelieferungen beschlossen. In diesem Zeitraum wird die Mehrwertsteuer von derzeit 19 Prozent auf 7 Prozent gesenkt. Selbstverständlich geben wir diese Senkung vollständig an unsere Kunden weiter. 

Der nachfolgende Umsatzsteuersatz gilt jeweils rückwirkend für den Abrechnungszeitraum: ­­­­­­­­­­­­­­­­

AblesedatumUmsatzsteuer
bis 30.09.202219 %
ab 01.10.20227 %
ab 01.04.202419 %

Der Verbrauch wird automatisch im System aufgeteilt. Eine Zwischenablesung ist nicht erforderlich.

Bitte beachten Sie: Ihre Abschläge bleiben unverändert.

Die Verrechnung der Steuersätze erfolgt mit der Verbrauchsabrechnung.


30. September 2022

Fernwärme Duisburg berücksichtigt geänderte Umlagen und Steuern bei Fernwärmepreisen

Die Fernwärme Duisburg GmbH hat ihre Kundinnen und Kunden kürzlich mit entsprechenden Anschreiben über notwendige Preisanpassungen durch gestiegene Beschaffungskosten und die Gasumlage informiert. In diesen Schreiben wurde bereits vorsorglich darauf hingewiesen, dass ein möglicher Wegfall oder eine Änderung von Umlagen und Abgaben selbstverständlich berücksichtigt und an die Fernwärmekunden weitergegeben wird.

Veränderung bei Gasumlage und Mehrwertsteuer
Jetzt hat sich die Situation dahingehend verändert: Die Bundesregierung hat gestern den Wegfall der Gasumlage sowie die geplante Absenkung der Mehrwertsteuer von 19 Prozent auf 7 Prozent für Fernwärme angekündigt. Die Kostenvorteile wird die Fernwärme Duisburg wie angekündigt in vollem Umfang an ihrer Kundinnen und Kunden weitergeben und hat mit den Vorbereitungen bereits begonnen.

Sobald die konkreten Verordnungen und Ausführungsbestimmungen des Gesetzgebers vorliegen, informiert die Fernwärme Duisburg ihre Kundinnen und Kunden im Detail über die Auswirkungen auf den Fernwärmepreis in den unterschiedlichen Versorgungsgebieten.


23. September 2022

Gasumlagen erfordern Anpassung der Fernwärmepreise in Duisburg

Die in Folge des Ukraine-Kriegs von der Bundesregierung eingeführten Gasumlagen zur Stabilität des Energiemarktes sowie die gestiegenen Beschaffungskosten wirken sich unmittelbar auch auf die Fernwärme in Duisburg aus. Diese Kostensteigerung muss die Fernwärme Duisburg leider an ihre Kundinnen und Kunden weitergeben.

Damit liegt der Arbeitspreis ab dem 1. Oktober 2022 im Versorgungsgebiet Stadtmitte, Rheinhausen und Hamborn bei 13,35 ct/kWh brutto, in den Bezirken Walsum und Homberg bei 13,01 ct/kWh.

Für einen Durchschnittshaushalt mit einem Jahreswärmeverbrauch von 22.500 Kilowattstunden liegen die monatlichen Gesamtkosten im Netz Mitte, Rheinhausen und Hamborn dann bei rund 299 Euro. Das entspricht einer Steigerung von rund 32 Prozent.

Die Fernwärme Duisburg informiert ihre Kundinnen und Kunden in den kommenden Tagen schriftlich über alle Details und die genauen Preisbestandteile in den unterschiedlichen Versorgungsgebieten.


14. Juli 2022

Fernwärme Duisburg passt Preise an 

Nach zwei Jahren mit minimalen Preisschwankungen hat die Fernwärme Duisburg GmbH vertragsgemäß zum 1. Juli 2022 ihre Preise für Fernwärme in den Versorgungsgebieten Mitte-Süd-West und Hamborn angepasst.

„Der Ukraine-Krieg hat in einem bereits Ende vergangenen Jahres sehr angespannten Energiemarkt für weitere, dramatische Preiserhöhungen, insbesondere bei Erdgas gesorgt. Die deutlich höheren Gaspreise schlagen auch bis auf die Fernwärmepreise durch. Aufgrund der langfristigen Beschaffungsstrategie der Fernwärme Duisburg ist dies jedoch erst mit einem gewissen zeitlichen Verzug der Fall. So mussten wir jetzt zum 1. Juli unseren Arbeitspreis deutlich und den Grundpreis minimal erhöhen“, erklärt Matthias Lötting, Geschäftsführer der Fernwärme Duisburg GmbH.

Die Berechnung des Fernwärmepreises sowie mögliche Preisanpassungen unterliegen strengen gesetzlichen Regelungen. Der Preis ist dabei an vertraglich festgelegte Preisänderungsklauseln gekoppelt. Verändert sich ein Index oder dessen Preisbestandteile wie der Börsenpreis für Erdgas oder die CO2-Bepreisung, erfolgt eine Anpassung der Fernwärmepreise. Dies gilt bei Steigerungen wie Senkungen gleichermaßen.

Deutliche Anpassung nach fast 2 Jahren Preisstabilität
Waren die Fernwärmepreise in den Versorgungsgebieten Mitte-Süd-West und Hamborn von Januar 2020 bis Januar 2022 kontinuierlich gesunken beziehungsweise minimal gestiegen, steigen sie seitdem als Reaktion auf die höheren Beschaffungskosten an den Energiemärkten deutlich an. Eine Beispielrechnung veranschaulicht dies: Ein Kunde mit einem Wärmeanschlusswert von 15 kW und einen Jahreswärmeverbrauch von 22,5 MWh (22.500 kWh) für ein beispielhaftes Objekt eines Einfamilien-hauses bezahlte zum Preisstand 01.01.2022 ca. 186 Euro im Monat. Mit der Preiserhöhung ab 1. Juli liegen die monatlichen Gesamtkosten für diesen Beispielhaushalt bei rund 237 Euro. Der Arbeitspreis pro Kilowattstunde steigt dabei von 6,87 Cent auf 9,53 Cent. Der Grundpreis steigt nur minimal um rund 1,2 Prozent. Dies führt in Summe zu einer Gesamtpreissteigerung von 27,2 Prozent.

Vertragliche Grundlage der Preisanpassung
Die Anpassung der Fernwärmepreise erfolgt vertraglich festgelegt jeweils am 1. Januar und am 1. Juli eines Jahres in den Versorgungsgebieten Mitte-Süd-West und Hamborn.

Fernwärmepreise werden mit vertraglich festgelegten Preisänderungsklauseln, die auf den gesetzlichen Regelungen der Verordnung über die Allgemeine Versorgung mit Fernwärme (AVBFernwärmeV) beruhen, berechnet. Den Preisänderungsklauseln liegen eine Reihe von Indizes und Preisbestandteilen zugrunde, die u.a. vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht werden. Rohstoffpreise für die Wärmeerzeugung wirken sich ebenso auf die Preise aus, wie die CO2-Bepreisung.

 


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